Wardenburg - Mit der Neugründung einer Ortsgruppe der Jungen Union (JU) hoffen die Wardenburger Christdemokraten auf ein wirksames Rezept gegen ihre Nachwuchssorgen. „Uns fehlen einfach die jungen Leute“, gibt Jens Petzold, Medienbeauftragter der Wardenburger CDU, unumwunden zu. Aus diesem Grund will er das Problem anpacken und helfen, die Junge Union in Wardenburg wiederzubeleben.
Am kommenden Sonntag, 17. Januar, findet ab 16 Uhr im Litteler Krug, Garreler Straße 111 in Littel, die Gründungsversammlung statt. Ihr will auch die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen aus Ahlhorn beiwohnen. Starthilfe leistet ebenso der JU-Kreisvorsitzende Timm-Dierk Reise aus Großenkneten.
Im August 2005 hatte sich schon einmal eine Gruppe von Wardenburger Nachwuchspolitikern unter dem Dach der Jungen Union zusammengefunden. „Diese Gruppe ist im Laufe der Jahre irgendwann untergegangen“, bedauert CDU-Vorstandsmitglied Jens Petzold.
Die CDU vor Ort will den „jungen Themen“ wieder mehr Gehör verschaffen. „Wir ,Alten‘ erkennen oft die Sorgen und Probleme von jüngeren Menschen nicht“, räumt Petzold ein. Daher sei eine Junge Union in Wardenburg eine echte Bereicherung für die ganze Gemeinde, wenn es zum Beispiel um Freizeitstätten, Sportanlagen oder das Nachtbusnetz gehe. Eine Mitliedschaft in der CDU sei keinesfalls eine Voraussetzung, um bei der Jugendorganisation von CDU und CSU mitmachen zu können. Lediglich das Mitgliedsalter ist eingeschränkt, es bewegt sich zwischen 14 und 35 Jahren.
Kandidaten, die bereit seien, in einem JU-Vorstand mitzumachen, gebe es bereits, verrät Jens Petzold. Im Vorfeld habe er mehrere junge Leute angeschrieben, um nachzufragen, ob Interesse bestehe.
Die Organisation soll nicht nur ein Forum bieten, um über politische Themen zu diskutieren und über die besten Lösungen zu streiten, auch das Gesellige soll nicht zu kurz kommen. So können sich die Initiatoren unter anderem gemeinsame Kinoabende, Partys oder ein Straßenfest-Stand vorstellen.
„Bei der Jungen Union ist auch auf Kreis-, Landes- und Bundesebene viel los“, versichert der Wardenburger CDU-Vorstand. Bei gemeinsamen Projekten, der Arbeit in Ausschüssen oder bei Fahrten bildeten sich oft Freundschaften, die weit über die JU hinausreichten.
Ein gemeinsames Ziel von JU in Kreis und Gemeinde sei es, so Petzold, im Landkreis Oldenburg eine Schülerunion in Leben zu rufen.
