KAMPERFEHN - Die Finanzen beim Ortsverein stimmen. Es konnten sogar Rücklagen für Renovierungsarbeiten gebildet werden.

Von Fritz Kreyenschmidt

„Uns Fehnhus“ steht im Mittelpunkt des dörflichen Lebens in Kamperfehn. Das wurde im Jahresrückblick während der Mitgliederversammlung des Ortsvereins Kamperfehn deutlich.

Vorsitzender Ludger Holzenkamp betonte, dass mit dem Osterbasar, dem Heidefest und dem Weihnachtsmarkt gleich drei Großveranstaltungen in und um das Fehnhus stattgefunden hätten. Zu den Attraktionen gehörte dabei das selbst gebackene Brot aus dem Steinofen, das viele auswärtige Besucher angelockt habe. Sein Dank galt dem Festausschuss, der die Märkte perfekt organisiert hatte.

Die Feste dienen der Finanzierung des Fehnhus’, hieß es. Das biete allen Altersgruppen der Dorfbevölkerung ein Zuhause, erklärte Holzenkamp. Im Rahmen der musikalischen Früherziehung von Kindern ist die Kreismusikschule Cloppenburg hier tätig. Es ist Treffpunkt für die Senioren, die hier zum Klönschnack und diversen Aktivitäten zusammenkommen, ferner wird das Fehnhus von der Jugendgruppe und der Mutter-Kindgruppe genutzt.

Großes Lob zollte Holzenkamp dem Arbeitsausschuss mit Theo Grünfeld, Eckert Keizer, Werner Brand, Gerd Brunkenhöver und Josef Bartels, die das Fehnhus ehrenamtlich pflegen und instand halten: „Sie sorgen dafür, dass wir uns hier immer wohl fühlen. Ihnen gebührt unser aller Dank“, so der Vorsitzende.

Gut besucht war der Ausflug des Ortsvereins zur Meyerwerft nach Papenburg und nach Boertange (Niederlande).

Kassenart Hans-Jürgen Kunze berichtete, dass alle finanziellen Verpflichtungen rund ums Fehnhus erfüllt werden konnten, es seien sogar Rücklagen für die Renovierung gebildet worden, verwies Kunze auf positives Zahlenmaterial. Bei den anstehenden Ehrungen lobte Holzenkamp Gesine Bexen, die Leiterin der Jugendgruppe, die auch Ansprechpartnerin für die offene Jugendarbeit der Stadt Friesoythe war. Sie legte nach langjähriger Tätigkeit ihr Amt aus persönlichen Gründen nieder.

Blumen und viel Lob gab es auch für Doris Kunze, die auf eigenen Wunsch nicht wieder für das Amt der Schriftführerin kandidierte. Ausgezeichnet wurde auch Liesel Grünfeld, die über Jahrzehnte als Verwalterin des Fehnhuses fungierte, sie habe sich mehr eingesetzt als man erwarten durfte, lobte Holzenkamp und bedauerte, dass Grünfeld nicht länger als Verwalterin zur Verfügung stehe.

Rike Wernicke und Clemens Wulf wurden für 30- sowie 25-jährige Arbeit im Festausschuss ausgezeichnet.

Bei den anstehenden Wahlen wurden alle Kandidaten einstimmig gewählt. Ludger Holzenkamp wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt, ebenso sein erster Stellvertreter Josef Schürmann, als zweite Stellvertreterin fungiert Rike Wernicke. Die Kasse führt wie bisher Hans-Jürgen Kunze, als neue Schriftführerin zeichnet Elke Schoon verantwortlich. Als Verwalterin des Fehnhuses ist künftig Hilke Caspers aktiv.