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NWZonline.de Nachrichten Politik

PROZESS: Karadzic: USA versprachen Straffreiheit

02.08.2008

DEN HAAG Radovan Karadzic bleibt dabei: Die USA hätten ihm 1996 versprochen, er werde nicht an das UN-Kriegsverbrechertribunal ausgeliefert, wenn er sich völlig aus der Öffentlichkeit zurückziehe.

Der ehemalige bosnische Serbenführer bekräftigte diese schon wiederholt vorgebrachte Behauptung einen Tag nach seinem ersten Auftritt vor dem Tribunal. Das Gericht veröffentlichte seine Ausführungen am Freitag als offizielle Eingabe des Angeklagten. Das Versprechen auf Straffreiheit habe ihm der damalige US-Unterhändler Richard Holbrooke gegeben, schrieb Karadzic.

Holbrooke selbst und andere US-Politiker haben die Behauptungen über eine geheime Vereinbarung mit Karadzic, der damals bereits wegen Völkermordes angeklagt war, stets dementiert. Noch am Freitag sagte Holbrooke im US-Sender CNN: „Das ist eine vollständig falsche Aussage.“ Auch der heutige schwedische Außenminister Carl Bildt, der damals für die internationale Gemeinschaft in Bosnien vermittelte, dementierte.

Karadzic wiederholt in seiner Eingabe auch die Behauptung, die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright habe vorgeschlagen, er könne ins Exil gehen. Auch Albright, die dies in einem Gespräch mit Karadzics Nachfolgerin und Rivalin Biljana Plavsic gesagt haben soll, hat längst dementiert.

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