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Karlheinz Böhm kämpft seit Jahren dafür, dass die Kluft zwischen Arm und Reich kleiner wird. Der 79-jährige Ex-Schauspieler sammelt seit Jahren Geld für die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“ – sein Lebenswerk.
Dem Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin war es gewiss nicht vorbestimmt, seine Kraft der Not leidenden Bevölkerung Äthiopiens zu widmen. Das Kino-Publikum liebte ihn in den Fünfzigern an der Seite von „Sissi“. Vom Heimatfilm-Image löste er sich danach mit Streifen wie „Peeping Tom“ radikal. Ein Auftritt bei „Wetten, dass . . ?“ stand am Anfang seines Hilfsprojektes: Böhm wettete, dass nicht einmal jeder dritte TV-Zuschauer eine Mark für Hilfsbedürftige in der Sahelzone spenden würde. „Menschen für Menschen“ hat mittlerweile unter anderem 100 Schulen und über 20 Krankenstationen in Äthiopien errichtet.
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