Ammerland - Der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nacke hat nun eine Antwort auf seine Anfrage an die niedersächsische Landesregierung bekommen. Im Juli hatte der Wiefelsteder angefragt, ob die Ammerländer Berufsstarterklassen in Hannover nicht bekannt seien und ob diese von Seiten des Landes finanziell gefördert würden.

Nacke reagierte damit auf Ausführungen von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD), die sich laut NWZ  für eine engere Verzahnung von Beruf und Schule ausgesprochen hatten. Die Kultusministerin kündigte an, 17 Modellschulen einzurichten, von wo aus Schüler an zwei Tagen pro Woche in Betriebe wechseln könnten.

In der Antwort an Nacke heißt es, dass die Berufsstarterklassen sehr wohl bekannt seien und dass das neue Modellvorhaben keine Auswirkungen auf das Ammerländer Projekt habe. Eine Förderung der Ammerländer Berufsstarterklassen sei nicht geplant.

Nacke ist mit dieser Antwort unzufrieden und glaubt nicht, dass die gute Ammerländer Arbeit in Hannover bekannt sei. Deshalb hat er nun die Staatssekretärin des Kultusministeriums eingeladen, um das Projekt vorzustellen.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede