Hude - Während „auf einem Baum ein Kuckuck sitzt“, wird es am Sonntag, 26. Mai, mehrstimmig und lebendig aus dem Wald klingen. Denn um 15 Uhr verwandelt sich der Hasbruch bereits zum 26. Mal in eine Konzertbühne. 150 Jahre sind es her, dass sich erstmals Chöre aus Oldenburg und Bremen hier zum gemeinsamen Singen trafen. Zum Jubiläum kommen wie damals ein Chor aus Bremen und einer aus Oldenburg in das historisch alte Laubwaldrevier der Niedersächsischen Landesforsten. Dazu sind weitere sieben Chöre aus der Umgebung, die Jagdhornbläser Ganderkesee-Hude und die Parforcegruppe Delmenhorst vertreten. Das Singen im Hasbruch begann 1863 an der Liedertafeleiche und wurde 1980 vor der Kulisse der Jagdhütte wieder aufgenommen. In den Liederpausen wird das Publikum mehr über die Geschichte erfahren. Den Besuchern werden Bänke zur Verfügung gestellt, jeder kann auch eigene Sitzgelegenheiten mitbringen.