Westerstede - Zu einem Meinungsaustausch über polizeispezifische Themen hat der Oldenburger Polizeipräsident Johann Kühme in Westerstede die Ammerländer Landtagsabgeordnete Sigrid Rakow (SPD) empfangen. Begleitet wurde die Politikerin von den SPD-Kreistagsabgeordneten Freia Taeger und Rüdiger Kramer, von Uwe Kroon, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Westerstede, und dem Wesersteder SPD-Chef Frank Lukoschus. Auf der Seite der Polizei nahmen außer Kühme die beiden Dienststellenleiter Wolfgang Malo (Westerstede) und Heinz Schevel (Bad Zwischenahn) teil.
Während des gut einstündigen Gesprächs informierte sich Sigrid Rakow über die Beförderungsmodalitäten bei der niedersächsischen Polizei. Dabei erfuhr die Abgeordnete unter anderem, dass man anders als im Nachbarbundesland Bremen in Niedersachsen keine Nachwuchssorgen habe. Die Polizei als Berufsperspektive, unterstrich Kühme, sei nach wie vor für viele junge Leute interessant. Unter den Bewerbern seien auch Realschüler, die nach der Weiterqualifizierung über die Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung die Polizeilaufbahn einschlügen.
Anschließend tauschten sich Rakow und ihre Gastgeber über die allgemeine Kriminalitätslage aus. In einigen Deliktbereichen, hieß es, verzeichne man Steigerungen, jedoch nehme auch die Aufklärungsquote, je nach Straftatenart, zu. Am Ende des Besuchs besichtigte die SPD-Gruppe das Kellergeschoss der Dienststelle mit dem Gewahrsamstrakt. Einmütig wurde festgestellt, dass hier erkennbarer Handlungsbedarf bestehe.
