Hude - Abgeknickte Äste, herausgerissene Wurzeln und welke Blätter – die Streuobstwiese neben dem Schulhof der Grundschule Hude-Süd wurde vor rund einem Jahr von unbekannten Tätern mutwillig zerstört. Von den insgesamt 13 Bäumen stand lediglich noch ein Kirschbaum, wie Hausmeister Erwin von Behrens damals berichtete. Der Schaden wurde auf etwa 1000 Euro geschätzt. Die NWZ  fragte einmal bei der Grundschule nach, was aus dem Projekt der Streuobstwiese geworden ist.

„Aus der Elternschaft gab es engagierte Väter und Mütter, die versucht haben, zu reparieren, was zu reparieren ist“, teilte die Schule auf NWZ -Nachfrage mit.

In der Zwischenzeit hätte es aber keine weiteren Vorfälle mehr gegeben, hieß es weiter.

Die zerstörten Obstbäume waren von der Gemeinde Hude gestiftet worden. Auch jetzt unterstützte diese das Projekt wieder finanziell. Die ortsansässige Baumschule half bei der Umsetzung, hieß es seitens der Grundschule.

Auf der gemischten Streuobstwiese waren unter anderem Kirsche, Pflaume, Sonnenapfel oder Boskop im Herbst 2013 für die Kinder angepflanzt worden.

Klassenweise sollten sich die Grundschüler um die Pflege, wie beispielsweise Unkrautjäten, kümmern. Auch ein Gießplan sollte erstellt werden, um die Neupflanzungen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Dieser ist bereits wieder aufgenommen worden.