Dötlingen - Die Feuerwehr Dötlingen hat das Jahr 2015 bilanziert. Doch der jüngste Einsatz liegt erst wenige Tage zurück, als ein Bauernhaus brannte. Ortsbrandmeister Torsten Fischer lobte während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte. Dabei dankte er ausdrücklich den vielen Helfern im Hintergrund. Der hohe Ausbildungsstand, die Kameradschaft und das gegenseitige Vertrauen zeichneten die Ortswehr aus.
Nach Ablauf von sechs Jahren Amtszeit stand die Wahl des Ortsbrandmeisters an. Torsten Fischer erklärte, dass er das Amt auch weiterhin ausüben wolle. In geheimer Wahl wurde er einstimmig wiedergewählt. „Das Ergebnis freut mich sehr, damit hätte ich nicht gerechnet!“, kommentierte Fischer das eindeutige Resultat.
In seinem Bericht für 2015 nannte Fischer 40 Einsätze für die Ortsfeuerwehr. Besonders erwähnte er den Wohnhausbrand in Aschenstedt, eine Zugevakuierung, zahlreiche Verkehrsunfälle und eine Wasserrettung mit einem vermissten Kind auf der Hunte. Dieser Einsatz sei glimpflich ausgegangen, habe aber die Unverzichtbarkeit des Rettungsbootes aufgezeigt.
Die 49 aktiven Frauen und Männer leisteten bei Einsätzen und Ausbildungsdiensten gemeinsam 5604 Dienststunden. Davon entfielen 182 Stunden auf die Altersabteilung mit 17 Kameraden. Im dritten Jahr der Kinderfeuerwehr schlugen 523 Stunden für die 20 Kinder nebst Betreuer zu Buche.
Fischer hob hervor, dass die Feuerwehr auch abseits von Übungen und Einsätzen aktiv am Dorfleben teilnehme. So wurden 2015 unter anderem wieder zwei Blutspende-Termine, die Ferienpassaktion, Theaterabend und Mottoparty sowie die Brandwache beim Osterfeuer ausgerichtet.
Bei den Wahlen wurde Manfred Henning als Sicherheitsbeauftragter einstimmig wiedergewählt. Beförderungen und Ehrungen standen weiterhin auf dem Programm (siehe Infobox).
