KLEEFELD - „Ich weiß natürlich besser als jeder andere, in welch großen Fußstapfen ich trete“, sagt Uwe Hillje und nickt seinem Vater Georg Hillje anerkennend zu. Gerade erst hatte der seinem Sohn zur Wahl ins Amt des Bezirksvorstehers für den Edewechter Gemeindeteil Kleefeld beglückwünscht.
Das Amt bleibt also in der Familie. Und wenn es nach den Vorstellungen von Uwe Hillje geht, wird sich auch an der Herangehensweise an die Aufgabe nicht viel ändern. „Ich will das Werk meines Vaters fortführen“, verkündet der 55-Jährige. „Wir vertreten aber ohnehin die gleichen Positionen. Die Anknüpfungspunkte sind also da.“
Würdiger Nachfolger
Georg Hillje zeigte sich zuversichtlich, dass ein würdiger Nachfolger werden wird. „Ich habe mich nie mit jemandem erzürnt, darf noch immer in jedes Haus“, sagt er. Er hinterlasse folglich optimale Bedingungen.
Gut 30 Jahre hatte Georg Hillje das Amt des Bezirksvorsteher von Kleefeld inne, vertrat die Interessen der Bürger nach Kräften. Zum 31. Dezember beendet er seine Tätigkeit aus Altersgründen. Stellvertretender Bezirksvorsteher bleibt Rainer Erhardt.
Bürgermeisterin Petra Lausch sprach dem scheidenden Amtsträger für seine langjährigen Verdienste um den kleinen Gemeindeteil im Namen der Verwaltung Dank aus. „Wenn sich einer so lange für die Belange der Kleefelder einsetzt, dann ist das aller Ehren wert“, lobte sie.
Der Name Hillje steht in Kleefeld für Kontinuität, für Beständigkeit. Das soll auch weiter so sein. Der Neue im Amt, Uwe Hillje, will es jedenfalls ruhig angehen lassen. „Das wird sich schon alles werden“, gibt er sich entspannt.
Keine Überraschungen
Petra Lausch dazu: „Was ihn erwartet, dürfte ihm längst klar sein. Überraschungen wird es für ihn jedenfalls wohl nicht geben.“
