KLEIN IPPENER - KLEIN IPPENER - Der Kreisverband der FDP hat bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig die Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst als ihre Wunschkandidatin für die Wahl zum nächsten Bundestag nominiert. „Angelika Brunkhorst hat eine engagierte Politik gemacht“, lobte Kreisvorsitzende Monika Grashorn das Wirken der Wohlderin in Berlin.

Angelika Brunkhorst bedankte sich für das Vertrauen: „Das macht sich immer gut, wenn ein Kreisverband hinter einer Kandidatin steht“, sagte sie. Sie würde sich über eine Wiederwahl freuen, weil die Arbeit im Bundestag erst nach einer zweijährigen Einarbeitungszeit so richtig in Schwung komme. „Es wäre gut, wenn ich jetzt richtig durchstarten könnte“, sagte die Abgeordnete, die 2003 als Nachrückerin in das Parlament eingezogen war.

Ob die 49-Jährige wieder als Kandidatin aufgestellt wird, darüber entscheiden die Mitglieder der FDP-Kreisverbände im Wahlkreis 29, der die Landkreise Oldenburg und Wesermarsch sowie die Stadt Delmenhorst umfasst. Am 21. Juni findet die Wahlkreismitgliederversammlung in Stenum statt.

Entscheidend für die Chancen der Diplom-Sozialwissenschaftlerin wird ihr Platz auf der niedersächsischen Landesliste der FDP sein. Für die Landesdelegiertenversammlung am 9. Juli in Hildesheim wählte der Kreisverband zehn Vertreter: Angelika Brunkhorst (Harpstedt), Christian Dürr (Ganderkesee), Ernst-August Bode (Dötlingen), Anke Schröder (Hude), Birgit Sellerberg (Hude), Eilert Tantzen (Hatten), Peter Clausen (Großenkneten) Sebastian Neumann (Hatten) als Vertreter der Jungen Liberalen, Eckhard Philipp (Harpstedt) Kora Heißenberg (Wardenburg).

Ehrengast der Versammlung war Dr. Philipp Rösler, Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag und Mitglied des Bundespräsidiums. „Wir als FDP sind auf jeden Fall bereit zu regieren“, nannte er das Ziel der Liberalen. Doch habe der Bundesvorstand aus dem letzten Wahlkampf gelernt. „Das Projekt 18 war ein Fehler“, sagte Rösler. „Ein Unternehmen macht nicht mit seinen Umsatzzahlen Werbung, sondern nur mit seinem Produkt“, erläuterte er. Die Partei müsse im Wahlkampf auffallen, aber dabei sympathisch bleiben. „Wir wollen die Farbe in den Wechsel bringen“, kündigte er an.

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NWZ/LANDKREIS/.4