Hude - Angebot und Nachfrage in den Kindertagesstätten in der Gemeinde Hude halten sich die Waage. Es muss nichts neu gebaut oder erweitert werden, um den Bedarf an Kindergarten- und Krippenplätzen zu decken. Das betonte Bürgermeister Holger Lebedinzew in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales und Sicherheit.

Die aktuelle Anmeldesituation in den Kindergärten wurde den Ausschussmitgliedern dargestellt.

Wie die NWZ  berichtete, gibt es in den Regelgruppen der Kindergärten derzeit nur ein Kind im Waldorfkindergarten in Hude auf der Warteliste. Freie Plätze gibt es hingegen in allen anderen Einrichtungen.

Mit zwölf Plätzen besonders hoch ist die Zahl der freien Plätze im Kindergarten Altmoorhausen. Hier müsse darüber nachgedacht werden, ob die in Altmoorhausen noch vorhandene Kleingruppe mit zehn Plätzen nicht aufgelöst werden könne, hieß es von Seiten der Verwaltung. Dann blieben dort immer noch zwei freie Kindergartenplätze.

Dass die Kinderzahlen im Einzugsbereich Altmoorhausen wieder anstiegen, sei derzeit unwahrscheinlich, weil es dort auch keine Baugebiete gebe.

Der Rückgang des Bedarfs werde personelle Konsequenzen in Altmoorhausen zur Folge haben müssen. Alllein schon, weil sonst ein Ungleichgewicht gegenüber den anderen Kindergärten entstehe, sagte Ramona Dahms von der Gemeindeverwaltung.

„Wir haben bislang immer flexibel auf den Bedarf reagiert“, stellte dazu Friedrich Schnabel (CDU) fest. Dabei sei es in der Vergangenheit um Kapazitätsaufstockungen gegangen. Wenn sich jetzt eine andere Tendenz verfestige, sollte die Gemeindeverwaltung umgehend einen entsprechenden Beschlussvorschlag unterbreiten, forderte der CDU-Ratsherr angesichts der rückläufigen Zahlen aus Altmoorhausen.

Bei den Krippenplätzen gibt es im Ort Hude selbst aktuell noch einen Bedarf von vier bis sechs Plätzen, der nicht gedeckt werden kann, während in der Wüstinger Krippe (inklusive Anbau) noch zwei und in der Altmoorhauser Krippe sogar noch sieben Plätze frei sind.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude