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NWZonline.de Nachrichten Politik

Beamtenbund fordert deutlich mehr Geld

08.01.2019

Köln Zwei Wochen vor dem Start schwieriger Tarifverhandlungen etwa für Lehrer und Kita-Erzieherinnen wächst der Druck auf die Länder hin zu grundlegenden Verbesserungen. „Wer die Besten will, muss ihnen etwas bieten“, sagte der Vorsitzende des Beamtenbundes (dbb), Ulrich Silberbach, bei der dbb-Jahrestagung am Montag in Köln. Das Bundesinnenministerium kündigte ebenfalls vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels auch im öffentlichen Dienst mehr Geld für die Bundesbeamten an.

Der dbb und die Gewerkschaft Verdi ziehen mit einer Forderung von sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr, in die am 21. Januar in Berlin startenden Verhandlungen mit den Ländern.

Das Innenressort preschte mit der Ankündigung vor, dass die Bundesbeamten im Wettbewerb um Beschäftigte besser bezahlt werden sollten. Das Ziel der Behörde von Minister Horst Seehofer (CSU) seien Zulagen etwa für Bundespolizisten bei Abschiebeflügen. Das sehe ein geplantes Gesetz zur Modernisierung der Beamtenbesoldung vor, kündigte der parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer (CSU) an. Alle Zulagen für die Betroffenen sollten erhöht werden, kündigte Mayer an. „Es wird eine deutliche Erhöhung der Polizeizulage geben“, sagte er.

Lehrkräfte müssten entweder verbeamtet oder wenigstens in den einschlägigen Gehaltstabellen besser eingruppiert werden, forderte der dbb-Chef Silberbach.

Vor dem jüngsten Abschluss für die Länder-Beschäftigten vor zwei Jahren hatten Warnstreiks das Schulleben in weiten Teilen Deutschlands massiv gestört. Auch dieses Mal hatten die Länder die Gewerkschaftsforderungen bereits als völlig überzogen zurückgewiesen.

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