Königsberg (Kaliningrad) hat eine wechselvolle Geschichte durchlebt. Die spätere ostpreußische Metropole entstand um eine 1255 vom Deutschen Orden errichtete Burg. Heute ist Königsberg die westlichste Gebietshauptstadt der Russischen Föderation. Bereits von 1457 bis 1525 hatte der Hochmeister des Deutschen Ordens hier seinen Sitz, von 1525 bis 1618 war Königsberg Residenz der Herzöge von Preußen. Am 18. Januar 1701 krönte sich der brandenburgische Kurfürst

Friedrich III. in der Königsberger Schlosskirche als Friedrich I. selbst zum ersten König in Preußen. Im April 1945 eroberte die Sowjetarmee die Hauptstadt Ostpreußens. Zusammen mit dem nördlichen Ostpreußen wurde Königsberg nach Kriegsende im Potsdamer Abkommen der damaligen UdSSR zugesprochen und die noch verbliebene deutsche Bevölkerung vertrieben.