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11.03.2017

Autor des
Beitrages ist Karsten
Krogmann,
Redakteur in der Reportagen-Redaktion

Der Name Niels Högel steht für die vermutlich größte Mordserie der deutschen Nachkriegsgeschichte. Aber eben nicht nur: Er steht auch für ein beispielloses Ermittlungsversagen, die Staatsanwaltschaft musste sich den Vorwurf der Untätigkeit gefallen lassen.

Mittlerweile kann davon keine Rede mehr sein. Die Staatsanwaltschaft schöpft alle Mittel aus, um die Vorgänge rund um die Klinikmorde aufzuklären. So ist auch die Beschwerde der Ankläger zu deuten gegen den Landgerichtsbeschluss, nach dem nur drei von sechs beschuldigten Ex-Kollegen von Högel der Prozess gemacht werden soll. Die Ermittler wollen die Ärzte und Pfleger unbedingt vor Gericht sehen.

Und das ist gut so. Denn ein Prozess gegen Klinikmitarbeiter bietet große Chancen: Er könnte Hinweise für die Zukunft geben, er könnte der nicht nur in Krankenhäusern weit verbreiteten Kultur des Wegschauens ein Ende bereiten. Er könnte unmissverständlich aufzeigen, dass Wegschauen keine Nachlässigkeit ist, sondern sogar ein Verbrechen sein kann.

Auftrag der Justiz ist es, Straftaten aufzuklären und und zu ahnden. Erreichen kann sie sehr viel mehr.


Den Autor erreichen Sie unter 
Karsten Krogmann
Redakteur
Reportage-Redaktion
Tel:
0441 9988 2020

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