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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Kolumnen

Keine schnellen Antworten

07.11.2015

Autor des Beitrages ist
Karsten
Krogmann,
Reporter in
der Redaktion Reportage

Es gibt kaum einen Mann im Oldenburger Land, der so polarisiert wie Niels Stolberg. Für die einen ist er auch nach dem Untergang seiner Beluga-Reederei der Prototyp des sozialen Unternehmers, ein genialer Impulsgeber, ein großzügiger Sponsor. Andere schimpfen ihn wütend einen Scharlatan, einen Betrüger sogar.

In Kürze wird nun das Landgericht Bremen der Frage nachgehen, ob Stolberg tatsächlich andere betrogen hat. Der Prozess, der im Januar beginnt, wird einer der spektakulärsten Wirtschaftsprozesse seit langem sein. Er könnte aber auch einer der langweiligsten werden: Eineinhalb Jahre lang mussten drei freigestellte Richter Beluga-Akten wälzen, damit nun 56 Verhandlungstage lang die komplizierten Details von Schiffsfinanzierungen aufgedröselt werden können.

Gut möglich, dass Stolberg-Fans wie Stolberg-Gegner in diesem Nebel unterwegs die Orientierung verlieren. Es ist wichtig, dass es diesen Prozess gibt – eine schnelle Antwort auf die Frage, welches Stolberg-Bild denn nun das richtige ist, wird er nicht bringen.


Den Autor erreichen Sie unter 
Karsten Krogmann
Redakteur
Reportage-Redaktion
Tel:
0441 9988 2020

Weitere Nachrichten:

Beluga | Landgericht Bremen

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