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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Kolumnen

Prozess zehrt an Stolbergs Kräften

22.07.2017

Autor des
Beitrages ist Lars Laue,
Redakteur in der Regional-
redaktion

Kreditbetrug, Untreue, Bilanzfälschung: Keine Frage, die Vorwürfe gegen den ehemaligen Chef der Bremer Beluga-Reederei, Niels Stolberg, sowie gegen drei mitangeklagte ehemalige Beluga-Manager wiegen schwer. Die Vorgänge um die Reederei-Pleite von 2011 müssen lückenlos aufgeklärt und geahndet werden.

Dreh- und Angelpunkt in dem immerhin bereits seit Januar 2016 andauernden Prozess ist die Person Niels Stolberg. Skrupelloser Betrüger, so wie von der Staatsanwaltschaft dargestellt, oder gebrochener Geschäftsmann, der sich niemals selbst bereichert, sondern sein ganzes Privatvermögen eingesetzt hat, um sein Unternehmen zu retten? So jedenfalls sieht es die Verteidigung.

Am Ende entscheidet das Gericht. Die Vorsitzende Richterin Monika Schaefer hat sich diese Woche in einer ersten Einschätzung eher auf die Seite der Staatsanwaltschaft geschlagen. Damit gilt ein baldiges Ende des Mammutprozesses als unwahrscheinlich. Mitleid mit Stolberg ist sicher nicht angebracht. Es sollte aber bei der Bewertung der Sachlage nicht vergessen werden, dass der in Oldenburg lebende 56-Jährige Fehler eingestanden hat. Und wenn man sich aktuelle Bilder von dem an Krebs erkrankten Angeklagten anschaut, so ist ihm ein baldiges Prozessende zu wünschen. Jeder Verhandlungstag zehrt ganz offensichtlich an seinen Kräften.


Den Autor erreichen Sie unter 
Lars Laue
Korrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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Beluga | Staatsanwaltschaft

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