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Kommunalpolitik Seniorenbeirat noch ohne Bleibe

Mirco Moormann
HARKEBRüGGE - Der Seniorenbeirat der Gemeinde Barßel ist seit Februar im Amt (die

NWZ

  berichtete), allerdings fühlen sich die Mitglieder „noch nicht richtig angekommen in der Gemeinde“. Das ließ das zehnköpfige Gremium jetzt bei einem Treffen mit dem ehemaligen Bürgermeister Barßels, Johannes Budde, und dem ehemaligen Kämmerer der Gemeinde, Otto Elsen, durchklingen. Der Ex-Verwaltungschef und der Ex-Amtsleiter waren zu Gast beim Seniorenbeirat, um Unterstützung zu leisten.

Die Vorsitzenden Werner Reckling, Elisabeth Doßmann und Renate Hagel hatten die beiden Barßeler eingeladen, damit sie Tipps und Hilfen zur besseren Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat Barßel geben. Im Gespräch brachten die ehemaligen „Verwaltungs-Profis“ den Senioren nahe, sich immer wieder einzubringen und von sich reden zu machen. „Schreiben Sie alle Ratsmitglieder an und lassen sie wissen, dass es sie gibt. Bleiben Sie am Ball“, lautete Buddes Appell. Besonders bei der Ernennung eines hinzugewählten Mitgliedes im neuen Ausschuss „Jugend, Soziales und Senioren“. Schließlich werde dieses Mitglied von den Ratsmitgliedern gewählt.

Außerdem rieten Elsen und Budde, etwa beim Thema Zuschüsse einen formlosen Antrag an den Bürgermeister und an die Fraktionsvorsitzenden zu schicken. Ein weiteres Anliegen haben die Senioren, um das sie sich kümmern wollen: Sie benötigten einen eigenen Raum, um als feste Anlaufstation der Senioren arbeiten zu können. „Wir wissen noch gar nicht, was wir können und dürfen, wollen aber mit der Arbeit beginnen“, sagte Reckling.

Budde verwies darauf, dass sich der neue Rat erst konstituieren müsse, und dass auch erst dann die Ausschüsse und die hinzugewählten Mitglieder bestimmt würden. Dann könne die Arbeit auch für den Beirat beginnen. Aus diesem Grund riet er, schon jetzt die Vertreterin für den Ausschuss – es wird Elisabeth Doßmann sein – bekannt zu machen.

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