Gute Durchmischung von jungen und älteren Ratsmitgliedern in Lemwerder
Horst Zwicker war schon einmal im Rat. Allerdings für eine andere Partei.
Von jan Lehmann
LEMWERDER - So unterschiedlich die Stimmung in den Parteien nach der Kommunalwahl war, alle Fraktionen fühlen sich als gutes Team. In allen Parteien gelang es, jüngere Leute zu platzieren.In der SPD war das der 26-jährige Stefan Sander, der auf Anhieb den Einzug ins Rathaus schaffte. „Für ihn freute es micht besonders, denn er hat einen sehr engagierten und fairen Wahlkampf für unser ganzes Team geführt“, sagte Ortsvereinsvorsitzender Uwe Heinen.
Neu in der nach wie vor dreiköpfigen CDU-Fraktion ist der stellvertretende gemeindeverbandschef Heiner Loock, der ebenfalls zu den jüngeren Ratsherren gehört. Der Junior der FDP, Thorben Schöne gehört im Grunde schon zu den alten Hasen: der Sohn des Parteivorsitzenden gehörte schon zuvor dem Rat an. Neu in der FDP, aber nicht ganz neu im Rat ist Horst Zwicker, ehemaliger Sozialdemokrat.
Die SPD als größte Fraktion hat auch die meisten Ratsfrauen. Die auch als gleichstellungsbeauftragte bekannte Erika Hanke holte dreimal soviele Stimmen wie ihr Fraktionschef Meinrad Rohde. Ingeburg Kwiske ist weiterhin im Rat. Neu dabei ist Karin Baxmann, deren inzwischen verstorbener Ehemann Peter einmal die Fraktion geführt hat. Elke Sowinski-John (FDP), die über die Liste erneut in den Rat kam ist die vierte Frau in dem 20-köpfigen Gremium.
Neu in der liberalen Fraktion ist Karl-Heinz Hagestedt, der nach dem Gemeindeverbandsvorsitzenden Harald Schöne auf Anhieb die meisten Stimmen holte. Wie berichtet, konnte die FDP ihre Sitze um einen erhöhen. Für die SPD gelang Werner Niemeyer und Ronald Dietz erstmals der Sprung in den Rat. Andreas Jabs und Ingeburg Kwiske, in der vergangenen Amtsperiode Nachrücker, sind von Anfang an dabei.
„Für Stefan hat es mich
besonders
gefreut“
Uwe Heinen
