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NWZonline.de Nachrichten Politik

MORD: Konkrete Hinweise auf die Täter

09.10.2006

KABUL KABUL/DPA - Nach dem Mord an zwei deutschen Journalisten in der nordafghanischen Provinz Baghlan hat die Polizei konkrete Hinweise auf die Täter. Der Gouverneur der Provinz Baghlan, Sayed Ekram Masumi, sagte am Sonntag, fünf bis sechs Personen seien als Verdächtige identifiziert worden. Man sei „fast sicher“, dass sie die 30-jährige Karen Fischer und den 38 Jahre alten Christian Struwe in der Nacht zum Sonnabend ermordet hätten. Die beiden freien Mitarbeiter der Deutschen Welle sind die ersten deutschen Journalisten, die seit dem Sturz der Taliban Ende 2001 in Afghanistan getötet wurden.

Nach Angaben des Innenministeriums in Kabul begann die Polizei am Sonntag eine Operation in Baghlan, um die Verdächtigen festzunehmen. Masumi sagte, vor den Festnahmen könne er die Namen der Verdächtigen und eventuelle Verbindungen zu radikal-islamischen oder kriminellen Gruppen nicht bekannt geben. Ein Sprecher des Innenministeriums, Semarai Baschari, schloss die Taliban als Täter aus. Die radikal-islamischen Rebellen seien in der Region um den Tatort nicht aktiv.

Die Journalistin Karen Fischer und ihr Lebenspartner, der Techniker Christian Struwe, waren auf dem Weg von der nordafghanischen Provinz Baghlan in die Nachbarprovinz Bamian von Unbekannten erschossen worden, als sie neben der Straße zelteten. Beide waren bereits mehrfach in Afghanistan gewesen. Ihre Leichen wurden nach Kabul übergeführt.

Deutsche-Welle-Intendant Erik Bettermann zeigte sich vom Tod der Mitarbeiter tief betroffen. Das Mitgefühl gelte den Angehörigen, den er „in diesen schweren Stunden Kraft“ wünschte. Nach Angaben des Senders waren Karen Fischer und Christian Struwe auf einer privaten Recherche-Reise unterwegs.

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