Wildeshausen - Sie nennt sich „Natürlich Wildeshausen“, wurde im November auf Anregung von Hannes Wirth gegründet und hat ein Ziel vor Augen: mit Bürgerinnen und Bürgern ein Naturschutz- und Gestaltungsprogramm entwickeln. Dass es den Mitgliedern damit ernst ist, haben sie jetzt gezeigt. Matthias Kluck, Tamino Büttner (Jusos), Antonia Klein (Jugendparlament) und Raphael Klein (Verein Grüner Planet) überreichten Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski ein Konzept.
Sechs Mal trafen sich die mehr als 30 Mitglieder, um dieses Dokument auszuarbeiten. Eine „vom Alter her bunte Mischung“ sei die Initiative, erklärten die Mitglieder. Unter den Punkten „Bewusstsein schaffen“, „Müllaufkommen verringern“ und „Natur gestalten“ zählen sie darin auf, wie der Naturschutz in Wildeshausen besser gemacht werden kann. Von Projektwochen an Schulen ist die Rede, von einer mobilen Klimaschutzschule und von einer Müllsammelaktion. E-Autos sollten gefördert und Bänke erneuert werden, heißt es darin weiter. Ein Teil des Konzepts soll in diesem Jahr konkret umgesetzt werden: Das Kinoforum ist für den September und Januar angesetzt. Im Lili-Servicekino in Wildeshausen sollen Filme gezeigt werden, die komplexe Themen „in einfacher Form“ verpacken. Anschließend können die Besucher mit Verbänden und Politikern diskutieren.
Es sei eine gute Sache, betonte Kuraschinski. Er sagte zu, das Konzept bei politischen Entscheidungen zu berücksichtigen.
