(...) Es wird beklagt, dass der Investor des Orchideenkamps nicht das Gemeinwohl der Stadt verfolgt, stattdessen dürften sich die Bürger über das zwischenzeitlich entstandene „Hundeklo“ ärgern.
Dazu ist zu sagen, dass es primär das Interesse des Bauinvestors sein dürfte, Gewinne für die Geldanlieger zu machen. Das Gemeinwohl ist sicher nicht sein erstes Anliegen!
Hier wäre es die Aufgabe der hiesigen Parteien gewesen, rechtzeitig ernsthaft mit den Bürgern in der Öffentlichkeit das politische Gespräch zu führen und Konzepte zu entwickeln, die dem Gemeinwohl tatsächlich dienlich sind. Stattdessen hat man (blauäugig und naiv?) versäumt bzw. es vorsätzlich (?) oder kurzsichtig unterlassen, die Voraussetzung für eine mit der gesamten Stadtentwicklung (siehe u.a. „Norderbäke“) abgestimmte positive Gestaltung des Baugebiets zu schaffen! Es galt die Devise: Abwarten, was private Interessenten tun und erst dann gestalten.
Da war es schon zu spät. Dieses Verständnis von Politik ist wahrlich kein Einzelbeispiel! Der Ärger vieler Bürger wächst, das Vertrauen in die Politik schwindet – sehr zur Freude der undemokratischen Kräfte. Leider!
