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Es schien eine sichere Sache zu sein: Ermutigt durch gute Umfrage-Ergebnisse zog Griechenlands Regierungschef Kostas Karamanlis (50) die Parlamentswahl in der Hoffnung auf ein starkes Mandat auf den 16. September vor. Doch dann kamen die verheerenden Brände und mit ihnen die Wut der Griechen. Wenn Karamanlis sich nicht bald als Krisenmanager profiliert, könnten seine Ambitionen schnell in Rauch aufgehen. Seit seiner Wahl
zum Regierungschef 2004 verzeichnete Karamanlis gute Umfragewerte. Nach dem Ausbruch der Feuersbrünste gerät der Chef der konservativen Nea Dimokratia (Neue Demokratie) jedoch unter Beschuss. Karamanlis ist es gewohnt, Schläge einzustecken. Als er 1997 im Alter von 40 Jahren den Parteivorsitz der geschwächten und zerstrittenen Nea Dimokratia übernahm, wurde er auch von Mitgliedern seiner Partei kritisiert.
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