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Kommunales Krippenanbau wird zehn Prozent teurer

Wüsting - Am Kindergarten in Wüsting laufen seit rund zwei Wochen die Arbeiten für den Krippenanbau. Aufgrund der großen Nachfrage wird in dem Anbau eine weitere Krippengruppe für 15 Jungen und Mädchen entstehen (NWZ  berichtete mehrfach). Ziel ist es, dass die neue, zweite Krippengruppe nach den Sommerferien in Wüsting an den Start geht, wie Olaf Hespe, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, berichtete.

Der Krippenanbau wird an diesem Mittwoch, 29. April, auch den Gemeinderat noch einmal beschäftigen.

Die Baumaßnahme wird teurer als geschätzt. 345 000 Euro hatte der Gemeinderat zur Verfügung gestellt. Steigende Baupreise und zusätzliche Anforderungen des Jugendamtes, wie eine Mitarbeitertoilette, die ursprünglich nicht eingeplant war, verteuern das Bauvorhaben um insgesamt rund 35 000 Euro.

Relativ grob geschätzt

Laut Hespe stammte die Kostenschätzung, die Grundlage des Haushaltsansatzes war, aus August 2014. Sie sei „relativ grob“ gewesen. Das Ausschreibungsergebnis hatte dann gezeigt, dass zusätzliche 35 000 Euro erforderlich sind.

Darüber muss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch beschließen – als „überplanmäßige Ausgabe“.

Mit der zusätzlichen Krippengruppe in Wüsting kann die Gemeinde den Bedarf decken. Auch insgesamt ist die Gemeinde Hude mit ihren zur Verfügung stehenden Kindergarten- und Krippenplätzen relativ gut aufgestellt. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales und Sicherheit am Montag, 4. Mai, vorlegt.

Im Bereich der Krippen stehen derzeit laut Verwaltung insgesamt sechs Kinder auf der Warteliste (Stand 21. April). Es handelt sich um jeweils drei Plätze, die in den Kindertagesstätten St. Marien und Regenbogeninsel fehlen, direkt in Hude. Zwei der fehlenden drei Plätze in St. Marien könnten jedoch voraussichtlich noch vergeben werden.

Während in der Krippe in Wüsting noch zwei freie Plätze zur Verfügung stehen, sind es in Altmoorhausen laut Verwaltung weitere sieben.

Noch freie Plätze

In den Regelgruppen gibt es laut Verwaltung derzeit nur ein Kind auf der Warteliste, und zwar im Waldorfkindergarten. Freie Plätze gebe es – mit Ausnahme des Kindergartens Regenbogeninsel – in allen anderen Einrichtungen.

Im Kindergarten Wüsting seien in der Ganztagsgruppe zwei Plätze am Nachmittag verfügbar. Der Kindergarten Gänseblümchen verfüge über sechs freie Plätze am Vormittag, und im Kindergarten Villa Kunterbunt seien 13 Plätze am Nachmittag nicht besetzt. Im Kindergarten St. Marien stehe noch ein weiterer Integrationsplatz für den Vormittag zur Verfügung.

Im Kindergarten Altmoorhausen sind derzeit laut Bericht der Verwaltung noch 12 Plätze im Kindergartenbereich nicht belegt.

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