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NWZonline.de Nachrichten Politik

Kritik aus Berlin nach Lius Tod

15.07.2017

Berlin Trotz der Einmischungsvorwürfe Pekings hat die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), China scharf wegen des Todes des lange Zeit inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo kritisiert. „Liu Xiaobo hat gewaltfrei Widerstand gegen Unterdrückung geleistet“, sagte sie am Freitag im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion. „Dass er dafür inhaftiert wurde, war ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass China Gefängnisse nutzt, um die öffentliche Diskussion zu Menschen- und Bürgerrechten zum Schweigen zu bringen.“ Liu Xiaobos Vorbild werde „allen, die sich für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in China einsetzen, unvergessen bleiben“, erklärte sie.

Kofler stellte sich hinter die Forderung von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) an die chinesische Regierung, den Hausarrest für Lius Witwe Liu Xia zu beenden. Peking müsse Liu Xia ausreisen lassen, wenn sie dies wünsche, sagte die Menschenrechtsbeauftragte.

Tobias Schmidt Korrespondentenbüro Berlin
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