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NWZonline.de Nachrichten Politik

Kurz-Analyse: Gibt es für Trump einen Weg zurück?

10.11.2020

Wann räumt Donald Trump das Feld und gesteht seine Niederlage ein? Diese Frage ist momentan auch aus deutscher Sicht der wichtigste Aspekt der US-Wahlen.

Am Montag verschickte die Kampagne des Noch-Präsidenten Aufforderungen an seine Unterstützer, mit Protesten Widerstand zu leisten. Und die Republikaner-Partei macht weiter gute Miene zum bösen Spiel. Obwohl nur wenige an einen Erfolg der juristischen Manöver glauben, so halten sie doch still – aus Furcht, von der Anhängerschaft Trumps als Verräter gebrandmarkt zu werden. Denn noch ist die Basis des Verlierers stark. Mehr als 70 Millionen Menschen in den USA gaben ihm ihre Stimme.

Das wiederum bringt für Joe Biden und die Demokraten eine besondere Herausforderung mit sich.

Denn wenn Trump tatsächlich in 2024 noch einmal kandidieren sollte, wie es Gerüchten zufolge durchaus möglich scheint, so muss Biden in den kommenden Jahren eine Strategie entwickeln, eine Wiederholung von 2016 zu verhindern.

Damals stimmten Millionen Weiße aus Amerikas Arbeiterschicht für Trump, weil sie sich von Obama und Hillary Clinton ausgegrenzt und beschimpft fühlten.

Der demokratische Ex-Präsident Barack Obama formulierte sogar einst, diese Wähler würden sich an ihre „Bibeln und Waffen klammern“, während Präsidentschaftskandidatin Clinton von „Verachtenswerten“ sprach. Deshalb müssen die Demokraten nun ihre eigene Vergangenheit konfrontieren – und einsehen, wie und warum sie den „Trumpismus“ der vergangenen Jahre erst möglich machten.

Versäumen sie dies im Siegestaumel, hätte Trump trotz aller persönlichen Defizite in vier Jahren durchaus eine Comeback-Chance.

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