LANDKREIS - Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich von den Mitgliedern verabschiedet, die der Fraktion nach der Kommunalwahl nicht mehr angehören. Bei einer Fraktionssitzung am Freitagabend im „Deutschen Haus“ in Kirchhatten dankte der neue CDU-Fraktionschef Herwig Wöbse seinem Vorgänger Hans-H. Hubmann, außerdem Jens Heinefeld, Carsten Grallert und Hartmut Post. Die Arbeit von Linda Vietor, die die Fraktion auch verlassen musste, wurde zwar ausführlich gewürdigt, Vietor selbst konnte an der Ehrung aber nicht teilnehmen.

Hubmann ließ es sich nicht nehmen, die Ehrung der ausgeschiedenen Fraktionskollegen selbst zu übernehmen. Vietor, sei mit 25 Jahren am längsten Mitglied der Fraktion gewesen, erinnerte er. Als engagierte Sozialpolitikerin habe sie sich immer zu 100 Prozent eingesetzt. Die Fraktion habe allen Grund, ihr nach dieser langen Zeit Dank zu sagen. Zehn Jahre war Jens Heinefeld Mitglied der Fraktion, obwohl er sich zuletzt aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr so intensiv habe einsetzen können, sei sein Fachwissen vor allem im Bereich Landwirtschaft wichtig, und er werde in seinem Heimatort Dötlingen weiter ein wichtiger Ratgeber bleiben.

Hartmut Post, der der Fraktion fünf Jahre angehörte, lobte Hubmann als sehr beweglichen Menschen, der auf andere zugehe, ohne dabei mit seiner Meinung hinter dem Berg zu halten. Er hoffe, dass Post in der nächsten Wahlperiode der Fraktion wieder angehören werde. Auch Carsten Grallert dankte Hubmann. Der Huntloser sei ein aufgeweckter schnell denkender Mensch, der immer darauf bedacht gewesen sei, die Fraktion und ihre Themen voranzubringen. Besonders in der Verkehrspolitik sei der Rat des Polizisten Grallert immer hilfreich gewesen.

Die Würdigung von Hans-H. Hubmanns Arbeit übernahm Herwig Wöbse. „Wir hätten dich gerne behalten“, sagte er. Hubmann habe mit seiner ruhigen und ausgleichenden Art Ruhe in eine nicht immer ganz einfache Fraktion gebracht. Dabei habe er sich in seinen zehn Jahren im Kreistag jederzeit nicht nur für die Fraktion und die CDU, sondern für alle Menschen im Landkreis eingesetzt. Er hinterlasse breite Fußstapfen, die für ihn schwer auszufüllen sein würden, meinte Wöbse.