LANGFöRDEN - Der Besuch von Ministerpräsident David McAllister am Sonnabend in Langförden hatte fast privaten Charakter. Der Gast kam mit Ehefrau Dunja und den Töchtern Jamie Elizabeth und Mia Louise direkt aus dem Urlaub mit dem eigenen Auto zu seinen Parteifreunden und zeigte sich erholt und überaus gut gelaunt. McAllister war Ehrengast beim Langfördener Open Air und unterstützte dabei gleichzeitig die örtliche CDU im Kommunalwahlkampf.

Der Ministerpräsident wurde von einem Dudelsackpfeifer, dem Musikverein Langförden und der örtlichen Prominenz empfangen. „Wir hatten uns in Cuxhaven für zehn Tage einen Strandkorb gemietet, benutzt haben wir ihn nicht. Ich freue mich, heute in der Hochburg meiner Partei zu sein“, so der CDU-Landesvorsitzende.

Im Kommunalwahlkampf gehe es ihm darum, dass die CDU stärkste Kraft im Lande bleibe und das sozialdemokratische Experiment im Vechtaer Rathaus mit der Kandidatur von Helmut Gels beendet werde. Die CDU habe in Niedersachsen 7800 kommunale Mandate und stelle zur Wahl am 11. September 10 000 Kandidaten. Zu wählen seien 15 Landräte, fünf Oberbürgermeister, 93 Bürgermeister, Orts-, Stadtrats- und Kreistagsmitglieder. Seine Partei zeichne die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern aus.

Diese Bürgernähe stellte der Gast dann selber auch den ganzen Abend unter Beweis. Er sagte es nicht nur, man konnte es auch feststellen: Im Oldenburger Münsterland fühlte sich der Gast aus Bad Bederkesa sichtlich wohl.

Ein traditioneller Fußabdruck in Beton, den schon viele Prominente vor ihm in Langförden hinterlassen haben, unter anderem der heutige Bundespräsident Christian Wulff, beendete zwar den offiziellen Teil der Veranstaltung, nicht aber die vielen Gespräche, unter anderem auch über die Zukunft des Aphasiezentrums in Langförden.