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NWZonline.de Nachrichten Politik

Silvia Breher in CDU-Vorstand gewählt

23.11.2019

Leipzig /Löningen Die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (46) aus Löningen ist am Freitag in den Bundesvorstand der CDU gewählt worden. Sie ist eine der stellvertretenden Vorsitzenden der Christlich Demokratischen Union Deutschlands. Breher erhielt auf dem CDU-Bundesparteitag in Leipzig 709 Stimmen bei der Nachwahl zum Bundesvorstand (82 Prozent der elektronisch abgegebenen Stimmen). Die Nachwahl war notwendig geworden, weil die stellvertretende Vorsitzende Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt worden war. Breher ist das erste Mitglied aus dem CDU-Landesverband Oldenburg, das in die CDU-Spitze gewählt worden.

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Bis es soweit war und Breher auf dem Podium Platz nehmen konnte, verging lange Zeit. Grund waren eine Reihe von Verzögerungen durch Redebeiträge, die länger ausgefallen waren, als es die Parteitagsregie vorgesehen hatte. Vor der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer hatten unter anderem die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen. Und Kramp-Karrenbauer hatte knapp 80 Minuten gesprochen, nach Applaus und der anschließenden Aussprache mit 30 Wortmeldungen war es dann schon 16.30 Uhr geworden. „Das zieht sich“, sagte Breher und machte gute Miene zur zeitraubenden Debatte. Erstmals hatten sich die Delegierten über ihren Tablet-Computer für einen Debattenbeitrag anmelden können. 23 hatten das schon während Kramp-Karrenbauers Rede getan, sieben weitere kamen noch dazu.

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Mit einer erfrischenden Vorstellung hatte Silvia Breher auf sich aufmerksam gemacht. „Hier bin ich nun, die Neue, die Unbekannte“, sagte sie bei ihrer Vorstellung auf dem Podium. Freilich um nach kurzer Schilderung ihrer Vita zu sagen: „So neu bin ich gar nicht.“ Nach ihrer Nominierung als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis Cloppenburg/Vechta sei sie mit dem besten Ergebnis in den Bundestag gewählt worden (in der Tat das beste für die CDU bei der Bundestagswahl 2017). Aus ihrem Wahlkreis habe sie folgende Botschaft mitbekommen: „Silvia, wir haben Dich nach Berlin gewählt. Aber die Funklöcher sind hier geblieben“, berichtete sie auf dem Parteitag. Sie appellierte: „Die Menschen wollen, dass wir uns um ihre Probleme kümmern. Die Ungeduld treibt mich an.“ Und auch Proteste der Landwirte lasse sie nicht kalt. Die seien enttäuscht über ihre eigene Partei, die CDU. Der Antrag der Oldenburger zur Zukunft der Landwirtschaft gebe die Chance, dass „die CDU auch künftig an der Seite der Landwirte“ stehe. Mit anerkennenden schrillen Pfiffen und Beifall wurde ihr Redebeitrag belohnt.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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