LEMWERDER - „Die Zahl der Kirchgänger ist rückläufig, das ist auch bei uns nicht anders. Wer hier aber aktiv ist, der ist überzeugt dabei und zeigt Einsatz.“ Pfarrer August Hüsing macht sich keine Sorgen um die Zukunft der katholischen Heilig-Geist-Gemeinde Lemwerder.
Natürlich sei das Gemeindegebiet sehr groß und die Entfernungen nicht zu unterschätzen, auch die finanzielle Lage könnte sicherlich besser sein, doch „das Leben in der Gemeinde funktioniert“.
Die Gemeinde verkleinere sich, erzählt der Pfarrer im Gespräch mit der NWZ . Das liege aber in erster Linie an der demografischen Entwicklung. „Natürlich gibt es auch Kirchenaustritte, aber nicht über den üblichen Rahmen hinaus.“ So sei beispielsweise die katechetische Arbeit jahrgangsweise schwierig, aktuell würden Schüler aus zwei Jahrgängen zusammen unterrichtet.
Das Hüsing sich als Pfarrer zwischen Delmenhorst und Lemwerder aufteilen muss, ist für ihn nicht unbedingt ein Nachteil: Das fördere die Eigenständigkeit der Gemeinde. Dadurch würden sich die Mitglieder aktiver einbringen.
Der Pfarrgemeinderat
