LEMWERDER - „Wir geben den Bürgern das wieder, was wir ihnen genommen haben“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Heiner Loock den rund 25 Interessierten, die zur öffentlichen Fraktionssitzung in die Gaststätte „Zum Bremer Schlüssel“ nach Bardewisch gekommen waren. Er meint damit, dass die Grundsteuer A und B, die in den 90er Jahren angehoben worden war, wieder deutlich gesenkt werden müsse.

Ob um 40 oder um 60 Punkte, darüber waren sich die Diskutierenden nicht einig. Unter den Gästen waren auch viele ehemalige CDU-Ratsmitglieder sowie der FDP-Fraktionsvorsitzende Harald Schöne. Die Grundsteuersenkung solle die Gemeinde für bauwillige Familien attraktiv machen, erklärte Ratsherr Karsten Haye-Warfelmann. Die Christdemokraten erinnerten daran, dass es in Nachbarkreisen Kommunen gibt, die weniger Grundsteuer berechnen als Lemwerder.

Ebenfalls mit Blick auf junge Familien forderte Kommunalwahlkandidat Thomas Henning eine umfassende Ortsplanung ein. Mitglieder des CDU-Vorstandes wollen unter anderem einen Verkehrskreisel im Eingangsbereich des Kernorts, um den Verkehr zu den Schulen und Sportstätten umzuleiten. Diese Forderung wird aber von der Fraktion nicht unterstützt.

In seinem Eingangsvortrag hatte Heiner Loock unter anderem kritisiert, dass die Zuschüsse der Gemeinde für die Kindergartenplätze zu hoch seien, Sie liegen nämlich bei 2500 Euro pro Jahr.