LEUCHTENBURG - Anlässlich des „Safer Internet Day“, der unter der Schirmherrschaft des Familienministeriums ausgerichtet wird, besuchte die Bundestagsabgeordnete Christiane Ratjen-Damerau mit der KiJuRa (Kinder- und Jugendpräventionsrat Rastede)-Vorsitzenden Sabine Aden und ihrem Mann Jann Aden jetzt die Schüler der vierten Klasse der Grundschule Leuchtenburg.
Der Rasteder Präventionsverein KiJuRa möchte knapp ein Jahr nach Gründung Kinder und Jugendliche für den richtigen Umgang mit dem Internet sensibilisieren. Er ist Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und auch Eltern.
Die Bundestagsabgeordnete unterstützt das Projekt gerne: „Kinder und Jugendliche müssen einen verantwortungsvollen Umgang mit interaktiven Medien lernen. Sie bieten große Chancen, doch dürfen die Gefahren nicht übersehen werden. Gerade deshalb ist es richtig, den Kindern und Jugendlichen das Angebot für das Erlernen des verantwortungsbewussten Umgangs bereitzustellen. Mir ist wichtig, das politische Anliegen ,Sicherheit im Internet‘ frühzeitig zu thematisieren.“
Ratjen-Damerau kam nicht mit leeren Händen: Die Schüler erhielten jeder ein persönliches Exemplar des Medien-Tagebuchs. Darin können die Kinder zwei Wochen lang die Nutzung von Fernseher, Computer und anderen Medien aufzeichnen und sich bewusst machen, welches Medium sie wann am meisten nutzen. Vorangetrieben wird die Arbeit durch Klassenlehrerin Heidi Bunk, die im Unterricht über das richtige Maß an Unterhaltungsmedien spricht.
Chatroom, soziale Netzwerke und Browser-Game sind für die Grundschüler im Jahr 2012 keine Fremdwörter. KiJuRa-Vorsitzende Sabine Aden sah den jungen Verein deshalb in einer wichtigen Funktion und kündigte an, im Laufe des Jahres das Veranstaltungs- und Informationsangebot zu erweitern.
