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NWZonline.de Nachrichten Politik

Liechtensteiner Banken kaufen sich frei

17.12.2010

BOCHUM Eines der größten deutschen Steuerstrafverfahren wird gegen Zahlung der Rekordsumme von 50 Millionen Euro beendet.

In der Steueraffäre Liechtenstein müssen Banken und Helfer die Summe als Geldbuße im Gegenzug für die Einstellung der Verfahren zahlen, bestätigte die Staatsanwaltschaft Bochum einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. Die Düsseldorfer Staatsanwälte ermitteln weiter wegen Steuerschiebungen über die Schweiz.

Die Affäre um deutsche Steuerhinterzieher in Liechtenstein hatte mit der Verurteilung des früheren Post-Chefs Klaus Zumwinkel zu einer Bewährungsstrafe Aufsehen erregt. Die Bochumer Staatsanwaltschaft ermittelte unter Hunderten Fällen auch gegen 40 Mitarbeiter der früheren Vaduzer LGT Treuhand wegen Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

Die Beschuldigten zahlten 3,65 Millionen Euro. 46,35 Millionen müssen die Liechtensteiner LGT Group und ihre frühere Tochtergesellschaft LGT Treuhand als Geldbuße zahlen. Die Bußgeldbescheide seien diese Woche rechtskräftig geworden, sagte Staatsanwalt Bernd Bienioßek in Bochum. Die Zahlungen der LGT seien noch nicht eingetroffen, hieß es.

Beide Seiten werteten den Ausgang der Affäre als Erfolg, heißt es. Die Liechtensteiner Helfer deutscher Steuerhinterzieher kommen ohne Prozess davon. Und in die deutsche Staatskasse fließen Millionen Euro.

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