London/Berlin - Mehr als 100 000 Babys sterben jedes Jahr durch Kriege und Konflikte in den zehn am meisten betroffenen Ländern. Das geht aus dem Bericht hervor, den die Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ veröffentlicht hat. Fast jedes fünfte Kind wächst demnach in einem Konfliktgebiet auf. Dazu zählen Afghanistan, Jemen, Südsudan, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, Syrien, Irak, Nigeria, Somalia und Mali. „Das ist mehr als je zuvor in den vergangenen 20 Jahren“, sagte die Leiterin der Organisation, Helle Thorning-Schmidt. 2017 waren das 420 Millionen Mädchen und Jungen, Anfang der 1990er Jahre noch etwa halb so viele. Die meisten von ihnen starben durch indirekte Konfliktfolgen wie Hunger, zerstörte Infrastruktur und mangelnde Gesundheitsversorgung.
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