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NWZonline.de Nachrichten Politik

London stärkste Wirtschaftszone

28.02.2017

Brüssel Der Gewinner scheidet aus: London darf sich mit dem Titel der wettbewerbsfähigsten Wirtschaftszone Europas 2016 schmücken. Alle drei Jahre durchleuchtet die Brüsseler EU-Kommission die 263 europäischen Regionen. Wenige Tage vor dem Scheidungsbrief, mit dem der Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Union beginnt, landete die britische Finanzmetropole noch einmal auf Platz eins – gefolgt vom englischen Oxford­shire, dem niederländischen Utrecht und der schwedischen Hauptstadt Stockholm.

Beste deutsche Region wurde Oberbayern auf Platz neun – vor allem wegen seiner herausragenden Möglichkeiten im Bereich technischer Innovationen. Denn darauf kommt es bei diesem Vergleich an: Wer kann in den Bereichen Innovation, Verkehr, (digitale) Infrastruktur, Gesundheit, Arbeitsmarkt und Arbeitskräfte am meisten punkten? Deutschland schneidet zwar höchst unterschiedlich ab, kann insgesamt aber eine gute Position im oberen Drittel halten. Vor allem Darmstadt und Hamburg (Platz 13), Karlsruhe (14) und Köln (23) schneiden vergleichsweise gut ab. Nicht gut sieht es für das Weser-Ems-Gebiet aus, es erreichte nur Rang 109. Schlechter schnitten in Deutschland nur das Saarland (115), Sachsen-Anhalt (134) und Mecklenburg-Vorpommern (151) ab.

Am Ende der EU-weiten Liste finden sich wenig überraschend mehrere griechische Regierungsbezirke – Peloponnes (Rang 258), Mittelgriechenland (259) sowie Ostmakedonien und Thrakien (260). Dahinter liegen nur noch die spanischen Exklaven Ceuta (261) und Melilla (262) sowie das Überseedépartement Französisch-Guayana (263).

„Jede Region ist einzigartig, deshalb bieten wir maßgeschneiderte Unterstützung, um den Regionen dabei zu helfen, ihre Stärken und Vorteile zu nutzen“, betonte die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Cretu, die die Strukturfonds verwaltet. Für die Kommission ist dieser Bericht eine wichtige Argumentationshilfe für ihre Förderpolitik – allerdings wohl auch ein schlechtes Zeugnis. Dass einige Regionen trotz hoher Investitionen nicht vom Fleck kommen, dürfte neue Diskussionen über die Effizienz europäischer Förderpolitik aufwerfen.

Detlef Drewes Redaktion Brüssel /
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