• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

Grundrente kommt gut an

09.02.2019

Mannheim /Berlin Die von der SPD geplante Grundrente für Geringverdiener kommt bei der Bevölkerung sehr gut an. Eine deutliche Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) ist dafür, Mini-Renten nach langem Arbeitsleben ohne Bedürftigkeitsprüfung aufzustocken, gut ein Drittel (34 Prozent) ist dagegen, wie das Politbarometer zeigt. Vor allem die Anhänger von SPD (74 Prozent), Grünen (72 Prozent) und Linken (70 Prozent), aber auch die der AfD (59 Prozent) plädieren dafür, ermittelte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für unsere Zeitung und das ZDF. Die Anhänger der Union sind danach uneins, die meisten FDP-Anhänger (58 Prozent) dagegen.

Bei der Sonntagsfrage konnte die SPD zulegen: Sie gewinnt zwei Punkte, liegt mit 16 Prozent aber immer noch weit hinter der Union, die 30 Prozent (minus 1) erreichen würde, wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Grünen bleiben mit 20 Prozent vor den Sozialdemokraten. Die AfD büßt einen Punkt ein und liegt bei zwölf Prozent. Die Linke schafft unverändert neun Prozent, die FDP bleibt bei acht Prozent. Damit könnten nur Union und Grüne eine Zweier-Koalition bilden.

Die regierende Koalition aus CDU/CSU und SPD ist aber wieder beliebter: 61 Prozent sind zufrieden mit der Regierung, 34 Prozent nicht. Das ist ein deutlich besserer Wert als Ende Januar, als nur 51 Prozent der Meinung waren, die Regierung leiste gute Arbeit.

Besser bewertet als in den Vormonaten wird Bundeskanzlerin Angela Merkel. 72 Prozent der Befragten sind der Meinung, sie mache ihre Sache als Regierungschefin eher gut (Januar-I: 67 Prozent; Januar-II: 70 Prozent), ein Viertel der Befragten attestiert der Kanzlerin eher schlechte Leistungen.

Aus Sicht der Befragten ist in Deutschland weiterhin das Thema Flüchtlinge, Ausländer, Integration das wichtigste Problem. Bei der ohne Antwortvorgaben gestellten Frage mit bis zu zwei Angaben nennen in dieser Woche 30 Prozent dieses Thema. Mit wesentlich mehr Nennungen als zuletzt folgt der Bereich Rente und die Alterssicherung (22 Prozent). Weitere relevante Probleme: Umwelt, Klima und Energiewende (14 Prozent), soziale Gerechtigkeit und soziales Gefälle (14 Prozent), Fahrverbote/Diesel (sieben Prozent), Gesundheit und Pflege (sieben Prozent).

Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Luftverschmutzung in deutschen Städten und um die Höhe der Grenzwerte plädiert – wenn die geltenden Grenzwerte überschritten werden – aktuell weniger als ein Viertel der Deutschen (24 Prozent) für ein Fahrverbot für Diesel-Pkw, die nicht die neueste Abgas-Norm erfüllen. 71 Prozent sprechen sich gegen ein solches Diesel-Fahrverbot aus.

Im Alter finanziell sehr gut oder gut abgesichert fühlen sich nach eigenen Angaben 58 Prozent der Befragten, 40 Prozent sehen sich dagegen weniger gut oder überhaupt nicht abgesichert.

Hermann Gröblinghoff Newsdeskmanager / Politikredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2093
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.