Wildeshausen - Die Maulwürfe können anderweitig buddeln, das Sport- und Wellnesscenter im Krandel darf gebaut werden. Das war die mehrheitliche Meinung des Bauausschusses am Donnerstag angesichts der nur marginalen Bedenken, die während der Auslegungsphase des Bebauungsplans Nr. 19 „Erholungs- und Freizeitzentrum Krandel“ geäußert wurden. Das ans Überschwemmungsgebiet angrenzende Grundstück wird um einen Meter erhöht, die Entwässerung erfolgt auf dem Grundstück selbst. Die zahlreichen dort aktiven und unter Naturschutz stehenden Maulwürfe können laut Planer Eckhart Mumm in die benachbarten Wiesen ausweichen, müssen zuvor allerdings durch Lärm vergrämt werden, was angesichts der Bautätigkeit ein Leichtes sein dürfte.

Auch Konflikte zwischen der privat zu bauenden Erschließungsstraße zum Wellnesscenter und der Zufahrt zum neuen Feuerwehrhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite gebe es nicht. Bei drei Gegenstimmen von Traute Sandkuhl (Grüne) sowie Heiner Spille und Hermann Hitz von der UWG wurde der Planentwurf gebilligt.