Berlin - Deutsche Schulbücher bilden die gesellschaftliche Realität einer Studie zufolge oft einseitig ab. Migration werde vor allem als Problem dargestellt, heißt es in einer Untersuchung von Schulbüchern aus fünf Bundesländern. Zudem würden Migranten in den Büchern demnach oft als Menschen erscheinen, von denen „eine Anpassungsleistung an die deutsche Gesellschaft“ gefordert werde, sagte die Leiterin der Studie, Inga Niehaus. Das Georg-Eckert-Institut und die Uni Hildesheim haben für die Studie 65 Schulbücher aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen untersucht.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
