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NWZonline.de Nachrichten Politik

Mindestlohn bringt im Alter kaum Rente

11.05.2017

Berlin Der gesetzliche Mindestlohn von aktuell 8,84 Euro reicht nach Angaben der Bundesregierung nicht, um im Alter eine Rente über dem Niveau der staatlichen Grundsicherung zu erzielen. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die unserer Berliner Redaktion vorliegt. Ende 2016 lag der durchschnittliche Bruttobedarf von Empfängern der Grundsicherung im Alter bei 804 Euro. Um eine Nettorente zu erhalten, die darüber liegt, würden aktuell 29,6 Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung benötigt.

„Um dies bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden über 45 Jahre versicherungspflichtiger Beschäftigung hinweg zu erreichen, wäre aktuell rechnerisch ein Stundenlohn von 11,85 Euro erforderlich“, heißt es in der Ministeriumsantwort. Diese Betrachtung vernachlässige allerdings die zusätzliche Altersvorsorge, mit der eine deutlich höhere Gesamtversorgung erzielt werden könne.

„Der Mindestlohn bleibt trotz Anhebung ein Armutslohn“, erklärte Linken-Fraktionsvize Klaus Ernst im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion. „Schon von Beginn an hat die Bundesregierung den Mindestlohn zu niedrig angesetzt.“ Ein Mindestlohn müsse „wenigstens für das Mindeste im Leben“ reichen: „Der Mindestlohn muss rasch auf zwölf Euro angehoben werden.“

Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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