Großenkneten/Suprasl - Auf den weiten Weg nach Suprasl/Polen hat sich am Donnerstagmorgen eine große Delegation der Gemeinde Großenkneten gemacht. Eine 45-köpfige Besuchergruppe aus Rat, Partnerschaftsausschuss und der Verwaltung der Gemeinde Großenkneten sowie Vertreter aus Schulen, Institutionen und Vereinen stieg vor dem Rathaus in den Bus ein. Mit dabei waren Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke und der Ratsvorsitzende Heinz Heinsen (zugleich Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses). Sie präsentierten das neue EU-Schild für die künftig auch offizielle Partnerschaft der beiden Kommunen. Weiteres Gastgeschenk sind ein Champagnerkühler und zwei Flaschen Champagner, dekoriert mit europäischen Schokoladentalern.
Sechs Tage lang sind die Großenkneter insgesamt unterwegs, um das Wochenende in der Partnergemeinde zu verbringen. Höhepunkt der Reise dürfte die feierliche Unterzeichnung des Vertrages zur offiziellen Begründung der Städtepartnerschaft zwischen den Gemeinden Suprasl und Großenkneten am Sonntagnachmittag sein. Dazu haben sich auch Vertreter der deutschen Botschaft, der EU, der polnischen Regierung und der Bezirksämter angekündigt.
Bereits seit mehr als 15 Jahren werden engere Kontakte zwischen Großenkneten und Suprasl gepflegt. Mit dem Festakt am Sonntag hat Großenkneten nach Evergem (Belgien) nunmehr auch offiziell und per Vertragsschluss eine zweite europäische Partnergemeinde.
Die Stadt Suprasśl liegt in der Wojewodschaft Bialystock im nordöstlichen Polen. Nach der Ankunft am Freitagabend erwartet die Kneter ein feierliches Willkommensabendessen. Am Sonnabend sind die Besichtigung einer Ortschaft, eine Filmvorführung „Suprasl – das polnische Fenster auf die Schweiz“ und eine abendliche Veranstaltung geplant.
Am Sonntag werden zunächst das Ikonen-Museum und dann die 18. Kartoffelkuchen-Weltmeisterschaft und der 11. Waldtinktur-Wettbewerb besucht. Nach dem Festakt zur Vertragsunterzeichnung folgen die Teilnahme an einem Fest und das Abschiedsabendessen. Montagfrüh geht es für die Kneter Delegation dann auf die Heimreise.
