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NWZonline.de Nachrichten Politik

Söder spricht von Schicksalswahl

17.09.2018

München Mit einer Zuspitzung zur Schicksals-Entscheidung für ganz Bayern will die CSU im Endspurt des Landtagswahlkampfs das seit Monaten andauernde Umfragetief überwinden. „Wir befinden uns in einer ernsten Situation, nicht nur für uns, sondern für die Demokratie in unserem Land“, sagte Ministerpräsident und Spitzenkandidat Markus Söder am Samstag in seiner umjubelten Rede auf dem CSU-Parteitag in München. Er hoffe, dass die schlechten Umfragen der vergangenen Wochen einen Weckruf für all jene bedeuteten, die Bayern schützen wollten. Am 14. Oktober wird in Bayern der Landtag neu gewählt, die CSU fürchtet den Verlust ihrer absoluten Stimmmehrheit.

Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer rief seine CSU trotz der seit Wochen sinkenden Umfragewerte mit zuletzt nur noch 35 Prozent zu Zuversicht, Mut und Geschlossenheit auf: „Mit Abwarten, Jammern, Besserwissen hat man noch nie einen Erfolg eingefahren.“ Stattdessen könne die CSU mit gelebter Geschlossenheit und einem riesigen Einsatz noch immer stark abschneiden. Trotz der schlechten Umfragen sehe er die CSU nicht unter Druck. „Aus meiner Sicht stehen wir ganz passabel zum Beginn des Wahlkampfes da.“ Ziel der CSU, die 2013 noch mit 47,7 Prozent die absolute Mehrheit geholt hatte, sei es, so stark wie möglich zu werden.

„Schwärmt aus, sagt nichts anderes als wir gesagt haben, rüttelt die Bevölkerung auf mit einem „Steht auf, wenn ihr für Bayern seid““, betonte Seehofer. Die CSU habe sich seit ihrer Gründung immer dem Wohl Bayerns und den Menschen des Freistaats verschrieben. Die Stärke der CSU resultiere aus dem, was die CSU für Bayern geleistet habe.

Auch die beiden Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber und Theo Waigel betonten, dass die CSU noch alle Chancen habe, mit einem „Last-Minute-Wahlkampf“ das Blatt zu wenden. Die negativen Prognosen müssten dafür sorgen, dass es eine „Jetzt-erst-recht“-Stimmung gebe.

„Es kommt jetzt auf uns an. Ich kann es nicht allein“, rief Söder den 800 Delegierten zu. Es sei durchaus in Ordnung, wenn die CSU mit kleinen Denkzetteln bisweilen zum Nachdenken gebracht werde, „das hat uns nie geschadet“, aber bei der Landtagswahl gehe es um mehr als Protest. „Bayern war immer ein Modellfall der Demokratie. Wenn es so kommt, könnte Bayern zum Problemfall der Demokratie werden“, sagte Söder. Daher müsse sich jeder Wähler die Frage stellen, ob er das Land und die Demokratie wirklich dauerhaft verändern wolle. Söder spielte damit auf eine aktuelle Umfrage an, wonach sieben Parteien, darunter AfD und Linke, der Einzug in den Landtag gelingen könnte.

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