MüNCHEN - MÜNCHEN/DPA - Im Terror-Prozess um den vereitelten Bombenanschlag auf das Jüdische Zentrum in München ist der Neonazi Martin Wiese zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Bayerische Oberste Landesgericht sprach den 29-Jährigen am Mittwoch als Kopf der „Kameradschaft Süd“ der Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig. Die drei Mitangeklagten verurteilte das Gericht wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu mehrjährigen Haftstrafen. Wiese und zwei der Ex-Kumpanen legten die Richter auch Verstöße gegen das Waffengesetz zur Last.