Wie weiter nach Corona? Serie in unserer Zeitung.

Leichte Frage – schwere Antwort! Aber: Minimierung, wo immer es geht!

Beginnen wir mit den Überhangmandaten im Bundestag. Kosten den Steuerzahler eine Menge Geld. Vorschlag: Nur wer direkt gewählt wird, kommt ins Parlament. Gesetze kürzen, umschreiben, leicht verständlich machen für uns Normalos.

Endlich etwas mit Hand und Fuß umsetzen. Mal einen Punkt machen und Grenzen aufzeigen – bis hierhin und nicht weiter. Die Diplomatie ist wahrlich in der jetzigen Zeit äußerst wichtig. Jede Mutter weiß: fünf Kinder, fünf verschiedene Charaktere, fünf verschiedene Meinungen. Alle unter einen Hut zu bekommen, ist ein Unding. Mindestens ein Andersdenkender verzichtet in diesem Fall auf sein Recht, darf aber in einer anderen Sache auf Wohlwollen und Zustimmung hoffen. Warum soll es im Großen nicht wie im Kleinen laufen?

Subventionen abbauen. Gesunde Unternehmen müssen nicht subventioniert werden. Beispiel die Windkraft oder Biogasanlagen. Als Betreiber kann und darf ich mich nicht mit meinen Unternehmen auf den Staat, den Steuerzahler, verlassen. Kaum fallen die Subventionen weg – wird geklagt, dass der Betrieb nun nicht mehr existieren kann. Das sind Gelder, von denen jeder, der sie in Anspruch nahm oder nimmt, weiß, dass sie auslaufen. Dann habe ich im Vorfeld dafür zu sorgen, dass mein Betrieb nicht in Existenznot gerät.

Die industrielle Landwirtschaft herunterfahren. Mehr Vieh bedeutet noch lange nicht mehr Ertrag. Ich suche verzweifelt unsere kleinen Bauern, bei denen Schwalben noch ihre Nester in den Stallungen bauen durften. Landwirte, die keine computergesteuerten Kühe in einem sterilen Stall halten. Doch auch hier hat die Politik dafür gesorgt, kleine Unternehmen so viele Auflagen erfüllen zu lassen, dass viele vom Erdboden verschwanden. Nein, über das Knie brechen kann man wahrlich nichts, aber daran arbeiten kann man.

Jutta Eilebrecht Harkebrügge