München - In der Affäre um ein erfundenes Opfer eines NSU-Bombenanschlags hat ein Zeuge vor dem Oberlandesgericht München Klarheit geschaffen. „Meral Keskin gibt es nicht“, sagte am Dienstag ein Ermittler des Bundeskriminalamtes im NSU-Prozess. Der Beamte war vom Gericht beauftragt worden, die Existenz der Frau zu klären.

Die Affäre kam vor einem Monat ans Licht. Der Richter hatte den Anwalt des vermeintlichen Opfers aufgefordert, dafür zu sorgen, dass dieses vor Gericht erscheine.