NEERSTEDT - Das College und ein Praktikum stehen an. Abgeordneter Holger Ortel fungiert als Pate.

Von Daniela Dinstbier

NEERSTEDT - Ein bisschen Glück sei schon dabei gewesen, sagt Hanna Brengelmann, wenn sie über ihren Aufenthalt in den USA nachdenkt. Denn immerhin ist sie eine von nur 100 Teilnehmern des Inwent-Programms des Deutschen Bundestages. Ab August wird die 20-Jährige für ein Jahr bei einer Gastfamilie leben. In der Stadt Appleton, Wisconsin, ein College besuchen und ein sechsmonatiges Praktikum in einem Chemiunternehmen an der Ostküste in Wilmington, Delaware, absolvieren. Brengelmann ist gelernte Chemielaborantin. Ausgebildet wurde sie an der Universität Oldenburg. Dort hat sie auch noch ein halbes Jahr lang gearbeitet. Eine abgeschlossene Ausbildung ist Voraussetzung, um an dem Programm teilnehmen zu können.

Die Patenschaft für das Jahr hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Holger Ortel übernommen. Er hatte auch die „qualvolle“ Aufgabe, den Kandidaten auszuwählen. Gegen zwei Mitbewerber aus Nordenham hat sich die Neerstedterin schließlich durchgesetzt. „Sie ist eine Frau und kommt aus einem Dorf. Ihr wollte ich gerne die Möglichkeit geben, als Botschafterin für Deutschland nach Amerika zu gehen“, begründet Ortel seine Wahl. Und das war schließlich Hanna Brengelmanns Glück.

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