NEERSTEDT - Wilhelm Niehoff war am Freitagmorgen in Doppelfunktion gefragt: Als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Dötlinger Gemeinderat war er gekommen, aber er ist beruflich auch ein Kollege der Polizeikommissare Marion Wittrock und Siegfried Stolle. Damit nicht genug, ist Niehoff auch noch der direkte Vorgänger in der Polizeistation Neerstedt gewesen und kennt auch die bisherigen Räumlichkeiten in der Alten Molkerei. Seine Einschätzung des neuen Standortes im neuen Volksbankgebäudes lautete: „Goldrichtig. Exponierter als hier am Kreisel geht es nicht.“
Mit der Polizei in einem Bankgebäude kennt sich Niehoff aus. Er ist Leiter der Polizeistation in Ahlhorn, die als erste im Landkreis eine derartige Kombination gewählt hatte. Neerstedt ist das zweite Modell dieser Art.
Wie Niehoff zeigten sich die Fraktionskollegen Anke Spille, Jens Heinefeld und Heinz-Jürgen Abel angetan vom neuen Domizil. Die beiden Beamten ihrerseits zeigten sich ebenfalls sehr zufrieden, nicht zuletzt mit der neuen Raumaufteilung. Mit drei Arbeitsplätzen in zwei getrennten Räumen können vertrauliche Gespräch nun auch separat unter vier Augen geführt werden.
Großes Plus in den Augen aller: die Ebenerdigkeit der Station. Nunmehr gilt es lediglich eine Klingel zu drücken. damit geöffnet wird. Es sind keine Treppen mehr zu steigen. Auch die Lage direkt bei Bank und Rathaus sah Niehoff als gut an. „Das sind kurze Wege zur Polizei“, sagte er. Als seinerzeit die Beamten von der Rathausseite über die Straßenseite zur Alten Molkerei gewechselt waren, hatte es gar Kritik von Bürgern gegeben angesichts dieser Veränderung, erinnerte er sich.
Die Ausstattung der neuen Räume ist derzeit noch nicht ganz komplett, erfuhren die Christdemokraten. Einige Sachen werden nachgeliefert in nächster Zeit, Probleme gibt es derzeit auch noch mit den Datenleitungen für die Computer. Im Außenbereich ist für den Dienstwagen noch der Aufbau einer Fertiggarage geplant.
Am Montag ist die bank im neubau
