Neu Wulmstorf/Hamburg - Schreiende Affen mit weit aufgerissenen Mündern und blutverschmierte Hunde – die Bilder von leidenden Tieren in einem Versuchslabor bei Hamburg haben viele Menschen aufgerüttelt. Am Samstag haben daraufhin mehrere Tausend Menschen in Hamburg gegen Tierversuche demonstriert und die Schließung des umstrittenen Versuchslabors im niedersächsischen Neu Wulmstorf gefordert.
Der Polizei zufolge waren in der Spitze bis zu 7300 Menschen dem Aufruf einer Gruppe von Aktivisten namens Soko Tierschutz gefolgt. Die Organisation prangert an, dass in dem Labor der Firma LPT Hunde und Affen bei Versuchen gesetzwidrig misshandelt werden. Ein Aktivist hatte sich dort als Mitarbeiter eingeschlichen. Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt wegen der Vorwürfe.
Die Kundgebung sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Am Abend kamen Hunderte Menschen vor dem Labor in Neu Wulmstorf, zu einer Mahnwache zusammen
