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NWZonline.de Nachrichten Politik

Neue Gorch Fock auf Kiel legen

07.03.2019
Betrifft: „Wirtschaftskrimi um ,Gorch Fock‘ – Schiffbau: Bundestags-Krisensitzung zur Zukunft des Segelschulschiffs – Kritik an von der Leyen“, Hintergrund, 21. Februar

(...) Wie leider nur allzu häufig, wird mal wieder der Steuerzahler die ausgeuferte Werft-Rechnung begleichen müssen und bekommt dafür ein demontiertes Schiff, (...). Schiffbauer und Seeleute haben sich nicht erst seit heute gefragt, wie man ein 61 Jahre altes Schiff noch sanieren kann, wohl wissend, welche Grunderneuerungen ein solcher Auftrag zwangsläufig zur Folge haben muss. Angesichts eines Abschreibungszeitraums von beispielsweise 20 Jahren für seegehende Hochseejachten hätte man sich spätestens nach dem doppelten Zeitraum dieses Richtwertes fragen müssen, ob die sogenannte Sanierung dem Schiff noch eine lange Überlebensdauer vermitteln wird. Das für Instandsetzungen u. a. zuständige Bundesamt für Ausrüstung und Nutzung der Bundeswehr sollte eigentlich über ausreichendes Fachpersonal verfügen, um vernünftige Ausschreibungsunterlagen für ein seriöses Werftangebot zu erstellen. Spätestens die Bundesministerin der Verteidigung hätte hier im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht für das Bundesamt die Notbremse ziehen müssen (...). Vergleicht man die nunmehr veranschlagten Kosten von 135 Millionen mit den Neubaukosten der Alexander von Humboldt II mit seinerzeit maximal 17 Millionen, kann man nur den Kopf schütteln, wie man im Verteidigungsministerium am Ende diese astronomischen Sanierungskosten rechtfertigen wollte. (...) Die hierfür Verantwortlichen im Verteidigungsministerium haben es mit ihrer unverständlichen Fehlentscheidung versäumt, mit einer würdevollen rechtzeitigen Pensionierung der betagten „Gorch Fock“ gleichzeitig eine neue „Gorch Fock II“ auf Kiel legen zu lassen.

Klaus Schroh
Kpt. Cuxhaven

Welch ein unwürdiges Gerangel um das Traditionsschiff der Bundesmarine. (...) Bei der letzten großen Überholung 2001 wurde das Schiff vollständig bis auf den nackten Rumpf ausgeräumt und Schritt für Schritt neu aufgebaut. Die Werftingenieure behaupteten: Nun sei die Gorch Fock für weitere 600 000 Seemeilen gut. Und was nun?

Die Vorkriegs-„Gorch Fock“ (I) liegt seit 2003 als Museumsschiff in Stralsund. (...) Für die „Gorch Fock“ (II) wäre der letzte würdige Liegeplatz das Marinemuseum Wilhelmshaven. (...), für die Stadt Wilhelmshaven wäre sie ein Besuchermagnet.

Hubert Fenske
Ahlhorn

In dem Artikel ist unter anderem die Rede davon, dass derzeit 10 000 Euro pro Tag für das Dock fällig sind. Das sind 300 000 Euro im Monat für nichts. In Anbetracht der gesamten Situation gibt es aus meiner Sicht nur noch eine Lösung: Abwracken der „Gorch Fock“ (...) – und einen Neuanfang der Elsflether Werft.

Heinz Schnitker
Kirchhatten

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