Berlin - Ein mutmaßliches Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida ist am Freitag zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Das Berliner Kammergericht begründete die bisher höchste Strafe in den Berliner Islamisten-Prozessen mit der „extremen Gefährlichkeit“ des 27-jährigen Deutschen. „Ein Gesinnungswandel ist nicht erkennbar“, sagte Richter Josef Hoch. Der Berliner gilt außerdem als Mitglied der terroristischen Vereinigung Deutsche Taliban Mudschaheddin (DTM). Das Urteil nahm der Islamist in seiner Panzerglasbox mit einem ständigen Grinsen auf. Ein mitangeklagter 23-jähriger Österreicher muss für sechs Jahre und neun Monate ins Gefängnis.