NEW YORK - Streumunition tötet nach Ansicht von Experten weit mehr Zivilisten als Soldaten. Eine zum 1. August in Kraft tretende Streubombenkonvention soll den verheerenden Minibomben den Garaus machen. „Das Problem ist, dass die Munition nicht zwischen Zivilist und Soldat unterscheidet“, sagt Thomas Küchenmeister, Chef des „Aktionsbündnisses Landmine“.
Die Konvention soll nun Abhilfe schaffen. Einsatz, Handel und selbst Lagerung dieser Waffen sind dann verboten – zumindest in den Unterzeichnerstaaten. Ausgerechnet die mit den meisten Streubomben – China, Russland, USA, Israel – gehören bisher nicht dazu.
